Sporternährung

Mit der Sporternährung (Sportlerernährung) befassen sich wissenschaftlich die Ernährungswissenschaft, die Sportmedizin und die Sportwissenschaft. Darüber hinaus existieren zahlreiche empirisch entwickelte Ratschläge und Empfehlung von Sportlern, Trainern und Ernährungsberatern, sowie anderen Personengruppen.

Ziele der Sporternährung

Die Verbesserung der Trainings- und Wettkampfleistungen des Sportlers, sowie die Unterstützung der Regeneration nach der Belastung, sind die wesentlichen Ziele der Sporternährung. Sie soll dabei individuell auf den aktuellen Bedarf des jeweiligen Sportlers bezüglich des Energiegehaltes und der Energiezusammensetzung (kurz- und langkettige Kohlenhydrate, Fette, Eiweiß), des Gehaltes an Vitaminen, Mineralstoffen und Spurenelementen, der Flüssigkeitsbilanz und des Gehaltes an Ballaststoffen, zusammengestellt sein. Dabei sollen die Phasen, in denen sich der Sportler befindet (Trainings- und Aufbauphase, Vorwettkampfphase, Wettkampftag, Regenerationsphase), die Art der sportlichen Belastung (Ausdauersport, Ausdauersport mit hohem Krafteinsatz, Kampfsport, Spielsport, Schnellkraft-Sportarten), sowie das Alter des Sportlers (Sport im Kindes- und Erwachsenenalter, Seniorensport) Berücksichtigung finden.

Von der erlaubten leistungssteigernden Sporternährung abzugrenzen sind nicht-erlaubte Maßnahmen zur Leistungssteigerung (Doping).

Wissenschaft

An der Ruhr-Universität Bochum gibt es einen Lehrstuhl für Sportmedizin und Sporternährung, Inhaberin ist Petra Platen.

2003 wurde die International Society of Sport Nutrition (ISSN) (Internationale Gesellschaft der Sporternährung) gegründet. Die Gesellschaft gibt als Fachzeitschrift das Journal of the International Society of Sports Nutrition (JISSN) heraus.